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Pressearchiv 2014

 

Spendenlauf am 26.09.2014 für einen guten Zwek:

Manchmal kommt es anders … oder Einer für Alle - Alle für Einen



Kurz nach 13:00 Uhr trafen die Trail Cowboys nach einer Netto-Laufzeit von 20:24 Stunden, in erweiterter Besetzung in Bad Wimpfen ein.
Nach dem Start, der pünktlich am Freitag um 12:00 Uhr in Heidelberg erfolgte, ging es für die Trail Cowboys erstmal die Himmelsleiter oberhalb von Heidelberg hoch um dann durch wunderschöne, verspielte Trails so richtig auf den Neckarsteig einzutauchen. Das Ziel der ersten Etappe Neckarsteinach war innerhalb der veranschlagten Zeit problemlos erreicht. Hier wartete dann schon das Supportteam, welches die Rucksäcke wieder auffüllte und die Trail Cowboys mit allem Wichtigen versorgte. Weiter ging’s in Richtung Hirschhorn und schon hier kündigte sich ein Problem bei Michael Braun an: der Kreislauf machte langsam schlapp und zudem verweigerte sein Magen immer wieder die Zufuhr von Wasser und Nahrung. Entsprechend geschwächt erreichte er mit Joachim Homm den zweiten Verpflegungspunkt, konnte etwas Cola und Brot zu sich nehmen und schon ging es weiter auf den Trail.
Schon über eine Stunde hinter dem Zeitplan zurück erreichten die beiden in völliger Dunkelheit dann schließlich Eberbach, wo entschieden wurde, daß Braun zumindest die nächste Etappe nach Neunkirchen aussetzen und Homm diese alleine zurücklegen würde. Gleichzeitig wurde das Support-Team bestehend aus den Ehefrauen Daniela Braun und Claudia Homm durch Achim Scheifele abgelöst. Claudia Homm eilte sofort nach Hause, schnappte sich ihre Laufsachen und stieß schließlich in Neunkirchen wieder zum Team um die nächste Etappe mit ihrem Mann zu laufen, da Braun noch immer zu schwach für eine Etappe war.
Neu motiviert ging es für das Ehepaar Homm in Richtung Neckargerach und auch auf die nächste Etappe durch die Margarethen-Schlucht in Richtung Mosbach, wie gut, daß die beiden exakt eine Woche zuvor genau diese Etappe zur Ansicht gelaufen sind. Braun hatte in Mosbach wieder genügend Kräfte gesammelt, eine Suppe und Brot zu sich nehmen können und war wieder soweit fit um die letzten beiden Etappen mit Homm zu laufen.
Kurz nach 10:30 Uhr war schließlich die letzte Verpflegung in Gundelsheim erreicht, ein letztes Mal die Rucksäcke füllen, Schuhe richten, Kleidung tauschen und zu dritt auf die letzte Etappe mit Ziel Blauer Turm in Bad Wimpfen.
Mittlerweile war der Lauf nicht mehr ganz so rund und hier und da machte sich so langsam das eine oder andere Zipperlein breit, trotzdem war das Ziel immer im Blick. Zwar zogen sich die letzten vier Kilometer wie Kaugummi, doch spätestens als es auf den Singletrail Richtung Bad Wimpfen hoch ging kamen die Kräfte zurück und so flogen die drei der Altstadt entgegen, wo sie von Familie, Freunden und Bekannten mit einem Mordsgetöse empfangen wurden!

Vielen Dank an Alle, die uns während dem Lauf betreut, verpflegt, angefeuert, motiviert und an uns geglaubt haben.


Text und Bild Joachim Homm
 

 

 

 

SWR 4 Radiobeitrag über den Neckarsteig

 

Klaus Gülker vom SWR 4 Radio war auf dem Neckarsteig unterwegs. Die meisten kennen sicher "Raus mit Klaus".

 

Einfach mal reinhören bzw. -schauen:

 

http://www.swr.de/swr4/bw/programm/swr4-wanderreporter-klaus-guelker-unterwegs-auf-dem-neckarsteig-bei-mosbach/-/id=258008/nid=258008/did=14215706/1399j9a/index.html

 

Das gesamte Team

 

 

 

 

 

Der Neckarsteig avanciert zum Wirtschaftsfaktor in der Region

 

Landrat Dr. Achim Brötel (2.v.l.) und OB Michael Jann (l.) überreichten dem Ehepaar Kerstin und Jürgen Müller, die die Tour ihres Chemnitzer Wandersportvereins organisiert hatten, die ersten Neckarsteig-Wandernadeln.

 


Landrat Dr. Achim Brötel (2.v.l.) und OB Michael Jann (l.) überreichten dem Ehepaar Kerstin und Jürgen Müller, die die Tour ihres Chemnitzer Wandersportvereins organisiert hatten, die ersten Neckarsteig-Wandernadeln. Fotos: Wössner

Von Brunhild Wössner

 Seit neuestem kann für manchen neben dem Weg Neckarsteig vielleicht auch die neu geschaffene Wandernadel das Ziel sein. Mit zehn Stempeln im Wanderpass, den es in den Touristenbüros oder auch bei einigen Übernachtungsstätten und im Neckarsteigbüro gibt, bekommt man sie und darf sich die Wandernadel ans Revers heften. Rund 60 Stempelstellen gibt es entlang der Strecke. Der Chemnitzer Wandersportverein erhielt jetzt zum Abschluss seiner Tour als erster diese Auszeichnung. An 45 Männer und Frauen wurden die Wandernadeln samt Urkunde übergeben.

Die fidele Truppe mit einem Durchschnittsalter von 70 Jahren - die älteste Teilnehmerin ist stolze 93 Jahre alt - stellte augenscheinlich unter Beweis, wie gesund Wandern ist. Stolz erwarteten sie denn auch im Mosbacher Gasthaus "Lamm", das für die gesamte Tourdauer als Standortquartier diente, die verdiente Auszeichnung. Und zur Premiere waren Landrat Dr. Achim Brötel und Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann erschienen, um die Nadeln samt Urkunden zu überreichen. Beides ist mit dem blauen schwungvollen "N" versehen, das auch den Weg durchgängig markiert.

Die Gruppe hatte mit ihrer Etappe von Mosbach bis Gundelsheim die letzte Lücke im 126 Kilometer langen Wegverlauf geschlossen. Insgesamt bezwingt man bei vollständiger Begehung 3127 Höhenmeter, rechnete Brötel vor. Das übersteigt sogar die Höhe der Zugspitze, die die Dreitausendermarke nur knapp verfehlt. Der Landrat befand deshalb, dass man "denen, die etwas leisten, auch etwas bieten muss" und so sei als Anreiz die Wandernadel geschaffen worden.

Nach Brötels Worten ist der Neckarsteig eines der jüngsten Kinder im Tourismuskonzept des Landkreises und zugleich eines mit dem größten Zuwachs. Freigegeben im April 2012, sei dieser zertifizierte Qualitätswanderweg von Anfang an ein voller Erfolg gewesen. Ein Vorzug sei, dass Teilstrecken nach Belieben erwandert und kombiniert werden können und die S-Bahn für einen komfortablen Rücktransport an den Ausgangspunkt sorgt. Auch die für die Wandernadel zehn von insgesamt zwölf Stempeln im Wanderpass lassen sich auf einen beliebigen Zeitraum verteilen. Wenn es um den Neckarsteig geht, merkt man dem Landrat seine regelrechte Begeisterung an.

Dem schloss sich Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann nahtlos an. Das Stadtoberhaupt freute sich, die fidele Mannschaft aus Sachsen nach erfolgter Stadtführung im Lamm begrüßen zu dürfen. Selbstverständlich haben Landrat wie auch das Stadtoberhaupt selbst schon Etappen dieses idyllischen Wegs unter ihre Schuhsohlen genommen.

Das Ehepaar Kerstin und Jürgen Müller vom Chemnitzer Wandersportverein, das die Tour organisiert hatte, lobte sowohl Gemütlichkeit wie auch Gastlichkeit der am Weg liegenden Städte und Gemeinden. Gerade die kleineren, vom Fachwerk geprägten Orte bezeichneten sie als "wahre Kleinode". Was außerdem für sie besonders beeindruckend gewesen sei, waren die fantastischen Ausblicke ins Neckartal und in die Umgebung.

Der Neckarsteig avanciert somit zum Wirtschaftsfaktor in der Region. Von ihm profitiert man allenthalben. So sieht das auch Bernadette Martini vom Gasthof Lamm. Von April bis Ende Oktober heißt sie wandernde Übernachtungsgäste willkommen. Zahlreiche Beherbergungsbetriebe bieten bereits Pauschalarrangements an. Sie versorgen ihre Gäste mit den nötigen Fahrscheinen, stellen Vesperpakete bereit und liefern Informationen rund um den Steig, darunter nicht zuletzt die Wettervorhersage.

Letzten Dezember wurde der Neckarsteig außerdem mit QR-Codes ausgestattet und damit für die Nutzer mobiler Endgeräte erschlossen. Unter anderem ersetzt ein Scan im Smartphone oder Tablet den Stempel im Wanderpass. Ab nächstem Jahr wird diese digitale Variante des Wanderpasses möglich.

Das touristische "Baby" wächst und gedeiht. Landrat Brötel und Christiane Bachert, Ansprechpartnerin im Neckarsteigbüro, nannten als einzigen Wunsch, dass sich das gastronomische Angebot da und dort noch ein wenig vergrößert.

 

 

 

 

Odenwaldklub Bad Rappenau
 
August 2014: Tageswanderung  im Neckartal flussabwärts von Zwingenberg  in die historische Altstadt Eberbach

 

Neckarsteig Wanderung des OWK Bad Rappenau von Zwingenberg nach Eberbach

 

 
Die Odenwaldklub-Ortsgruppe Bad Rappenau hat am Sonntag, den 24.08.2014 nach dem Motto „Wandern macht in der Gemeinschaft Spaß“ eine Wanderung mit Gästen flussabwärts von Zwingenberg in die historische Altstadt Eberbach unternommen.
 
Um 08.15 machten sich 20 Wanderer vom Kurhaus in Fahrgemeinschaft Richtung Neckarelz auf den Weg um von dort aus mit dem Zug nach Zwingenberg zu fahren. Von hier aus begann nun die 15 km lange Strecke mit dem Wanderführer Joachim Diehle auf dem Rhein-Neckar-Weg hinauf zum Schloss Zwingenberg, bekannt durch die jährlichen Freilichtspiele „Der Freischütz“ weiter in Richtung Lindach und Teufelskanzel mit einer wunderschönen Aussicht ins Neckartal.

 

Neckarsteig Wanderung des OWK Bad Rappenau Ausblick von der Teufelskanzel

 

Nach einer Vesperpause mit Fototermin ging es weiter auf den „Neckarsteig“ in Richtung Eberbach. Nach einer zünftigen Einkehr im Gasthaus „Zum grünen Baum“, wo sich alle nach dem Wandermarsch ordentlich gestärkt haben, machten sie sich wieder mit dem Wanderführer zusammen auf zu einer kleinen Stadtführung, vorbei an den vier Türmen und der historischen Altstadt. Anschließend war noch genügend Zeit zum Kaffeetrinken mit einem guten Stück Kuchen in einem der vielen Cafés, die Eberbach zu bieten hat. Danach ging es  zum Bahnhof um die Rückfahrt gegen 16.30 Uhr mit dem Zug nach Neckarelz anzutreten. Von hier dann wieder mit den PKWs zurück nach Bad Rappenau. Über die gelungene Tageswanderung und etwas für sich und der Ihrer Gesundheit getan zu haben wurde der Nachhauseweg eingeschlagen.
 

Text: Joachim Diehle, Wanderführer

Bild: Jürgen Schulz, 1. Vorsitzender OWK

 

 

 

24-h-Wanderung 2014 

 

Juli 2014: Die Freunde des härteren Wanderns waren wieder unterwegs.

Müde, aber glücklich marschierten sie die letzte Steigung vor dem Großeicholzheimer Sportheim als Zielpunkt hinauf unter dem Beifall der Spalier stehenden „Daheimgebliebenen“. 29 von 41 gestarteten Wanderern aus Hannover, Oberhausen, Viernheim, Leimer, Horb, Metzingen und der näheren Umgebung hatten unter Leitung von Herbert Hodel und Timo Eberle die rd. 105 Kilometer und 2.000 Höhenmeter von Großeicholzheim über Heidersbach, Rittersbach, Mosbach, Margarethenschlucht, Ruine Minneburg, Ruine Stolzeneck, Eberbach, Neckargerach, Reichbuch, Lohrbach, Limbach Großeicholzheim geschafft, doch adventure-Herry bezeichnete alle Teilnehmer als Helden, denen auch Thomas Kegelmann als 1. Vorsitzender des örtlichen Sportvereins Respekt und Hochachtung zollte.

 

Finisher der 24-h-Wanderung

 

 

Außerdem meinte er „Der Wettergott muss ein Großeicholzeimer sein“, denn trotz der vielen Gewitter im Neckar-Odenwald-Kreis, hatten die Wanderer nicht einen Tropfen abbekommen, sondern sind trockenen Fußes zwischen den Unwettern durch gelaufen. Landrat Dr. Achim Brötel hatte beim Start die tolle Idee gewürdigt und wie Hobbybergsteiger Hodel vor dem Neckarsteig gewarnt: „Es besteht Suchtgefahr“, denn seit der Eröffnung hatte das Neckarsteig-Büro alle Hände voll zu tun und Adventure-Herry Hodel sei ein unbezahlbarer Werbeträger mit seinen geführten Wanderungen der etwas härteren Art.

Da solche Aktionen nur im Team möglich sind, dankte Herbert Hodel seiner großartigen ehrenamtlichen Versorgungstruppe um Tanja Wolf, Michaela Derfler, Thorsten Hofmann, Ralf Hofmann und Fit for Fun sowie „Sanitäterin“ Stefanie Geier. Ein Dank ging auch an seinen treuen Mitstreiter, der wie er selbst und die unverwüstlichen Wanderer Günter Lamla und Gabriel Füwesi die 24-Stunden-Mammut-Tour zum 5. Mal in Folge bewältigt und damit den 5. Stern neben der Finisher-Medaille errungen hat. Bevor Bürgermeister Thomas Ludwig, unterstützt von Ortsvorsteher Reinhold Rapp, sich an die Verteilung der Finisher-Medaillen machte, beglückwünschte er die Teilnehmer und hob hervor, dass zwar viele der Meinung seien, der Organisator Hodel „spinne“, aber dieser sei zäh und er habe die 24 Stunden-Wanderung mit Leben erfüllt und unzählige Wanderbegeisterte in den wunderschönen Odenwald „gelockt“ und wenn man die trotz Blasen und Muskelschmerzen strahlenden Gesichter sehe, auch glücklich gemacht.

 

Teilnehmer der 24-h-Wanderung

 

Dabei seien wunderschöne Freundschaften entstanden, die sich auch darin zeigten, dass einem „Finisher“ ein spontanes Geburtstagsständchen beim Frühstück gebracht und der 68jährige Limbacher Leo Schäfer von seinen Wanderfreunden mit Standing Ovations beglückwünscht wurde. Nach dieser 5. Großeicholzheimer 24 Stunden-Wanderung in Folge wollte Herbert Hodel eigentlich eine Pause bei der „Suche nach Grenzen“ einlegen, aber ob er das schafft, ist fraglich, und die Teilnehmer – meist Wiederholungstäter – hoffen in diesem Fall auf „ein Versagen“. (LM)

 

Text und Bild: Herbert Hodel

 

 

Neckarsteig-Aktionstag

 

Juni 2014: Unter dem Motto „126 km Wanderstrecke, 9 Etappen und jede Menge zu Erleben!“ fand am vergangenen Sonntag der erste Neckarsteig-Aktionstag statt. Die Kommunen und Leistungsträger auf der Strecke haben sich ganz schön was einfallen lassen um die Wanderer an diesem Aktionstag zu unterhalten – ob vergünstigt oder gar kostenlos!

 

So konnte beispielsweise der Hirschhorner Ritter Friedrich sogar Gäste aus den Niederlanden auf der Burganlage begrüßen und ihnen die Geschichte Hirschhorns näher bringen.

 

Neckarsteig Aktionstag 2014 Ritter Friedrich begrüßt die Wanderer in Hirschhorn

 

Bei der gemeinsamen Wanderung mit rund 30 Interessierten jeden Alters ging es von Neckargemünd auf den Dilsberg. Die Gruppe konnte schnell erkennen, woher der Name Neckarsteig kommt: Der Verlauf geht meist bergauf und bergab, wie man es von einem Steig erwartet. Belohnt wurden die Wanderer mit einer echten Rittermahlzeit.

 

Neckarsteig Aktionstag 2014 Die Wanderer starten in Neckargemünd am Stadttor

 


Auch der Informationsstand des Neckarsteig-Büros auf dem Mosbacher Marktplatz im Rahmen des ersten Naturparkmarktes war eine „echt tolle Sache“, wie die Standbetreuerinnen einstimmig erklärten. „Wir sind begeistert. So viele interessierte Wanderer haben wir nicht erwartet.“ Mit der kostenlosen Wanderkarte in der Tasche und den richtigen Tipps im Kopf war man gerüstet für die Wanderung auf dem Neckarsteig.

 

Neckarsteig Aktionstag Interessierte besuchen den Infostand auf dem Marktplatz in Mosbach

 

An diesem Tag konnte Jedermann nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch spezielle kulinarische Angebote der Gastronomie genießen wie beispielsweise den Neckarsteig-Eisbecher. Der Aktionstag wir auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder stattfinden, ist sich das Neckarsteig-Büro sicher.

 

 

 

 

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